KFZ-Versicherung jetzt prüfen und ggf. richtig wechsel

30. November - Stichtag zum Wechsel der Autoversicherung

Den 30. November haben viele Autofahrer im Kalender markiert: Die Frist zur Kündigung der Autoversicherung läuft ab. Auch wenn der 30. November in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt und ein Tag länger für die Kündigung bleibt, sollte man nicht bis zur letzten Minute zu warten. Die Tarife für das Jahr 2015 sind veröffentlicht, ein Vergleich lohnt. Natürlich sind die Tarife je nach Region, Fahrzeug und weiterer Merkmale, nach denen die Versicherer ihre Beiträge kalkulieren, sehr unterschiedlich. Auch der richtige Versicherungsumfang will gut überlegt sein. Weitere Informationen gibt es hier.

Das Bild zeigt ein Auto, welches auf Geldscheinen und einen Stapel von 10 Cent Münzen. Dazu sieht man noch einen Taschenrechner und einen Stift. Es symbolisiert den Autoversicherungsvergleich.
Ein jährlicher Vergleich der Autoversichung kann sich finanziell lohnen.

Ablauftermin prüfen

Während früher in praktisch allen Kfz-Versicherungen ein Ablauftermin 1. Januar vereinbart war, lassen heute immer mehr Versicherer unter dem Stichwort "flexible Hauptfälligkeit" ihren Kunden die Wahl, auch andere Versicherungsperioden festzuschreiben, ohne dass sie Einbußen beim Schadenfreiheitsrabatt hinnehmen müssen. Dahinter steckt einerseits Kundenservice - ein Jahresbeitrag wird nicht gerade dann abgebucht, wenn ohnehin viele Zahlungen fällig sind -, andererseits aber auch eine gleichmäßigere Auslastung der eigenen Verwaltung und ein Schutz vor Mitbewerbern, die auf den Kündigungstermin 30. November, ein Monat vor Ablauf, schielen. Der wechselbereite Kunde sollte einen Blick in den Versicherungsschein oder die Beitragsrechnung werfen und schauen, zu welchem Termin sein Vertrag tatsächlich kündbar ist, bevor er einen anderen Vertrag unterschreibt.

Der Preis allein ist nicht alles

Mehr als tausend Euro Ersparnis im Jahr versprechen Studien und Vergleichsportale - sie meinen damit den Unterschied zwischen dem teuersten und dem billigsten Anbieter in Gebieten, die wegen ihrer Unfall- oder Diebstahlhäufigkeit ohnehin schon in hohe Regionalklassen eingestuft sind. Für die meisten Kunden wird die Ersparnis deutlich geringer ausfallen. Zudem sollte der Blick auf einen günstigeren Beitrag nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Wenn das Leistungspaket nicht zum eigenen Bedarf passt, wenn der Service nicht stimmt, zahlt man im Schadenfall drauf und die billige Versicherung entpuppt sich als teure Fehlentscheidung.

Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung

Auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist zwischen der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung und der Fahrzeugversicherung zu unterscheiden. Die Haftpflichtversicherung kümmert sich um Ansprüche anderer, wenn man selbst einen Unfall verursacht hat. Obwohl es um Leistungen an Dritte geht, lohnt sich der Blick auf den richtigen Versicherungsumfang. Der wichtigste Punkt ist die Deckungssumme. Der Autofahrer haftet für einen angerichteten Schaden unbegrenzt mit seinem gesamten Vermögen, die Deckungssumme sollte also möglichst hoch gewählt werden. Viele Versicherer bieten mit der Haftpflichtversicherung auch interessante Extras wie die Mallorca-Police, die den Versicherungsschutz für ausländische Mietwagen auf deutschen Standard anhebt. Auch Schutzbriefleistungen und eine Unfallversicherung für den Fahrer lassen sich integrieren.

Noch wichtiger ist die Entscheidung in der Voll- und Teilkaskoversicherung, denn hier geht es um Schäden am eigenen Auto. Freie Werkstattwahl, Verzicht auf einen Abzug "neu für alt", Versicherung von Zusammenstoß nicht nur mit Wildtieren und der Einschluss von Marderbiss inklusive Folgeschäden am Motor kennzeichnen einen Preis-Leistungs-Sieger.

Kontakt mit dem eigenen Versicherer aufnehmen

Wer ein passendes Angebot gefunden hat, sollte Kontakt mit dem eigenen Versicherer aufnehmen. Viele Vermittler reagieren auf Angebote von Mitbewerbern mit individuellen Nachlässen. Oft gibt es auch einen Bündelrabatt für andere Verträge.